Porzellanflohmarkt 2003

Porzellanflohmarkt 2003

Porzellanflohmarkt 2003

Porzellanfabriken Bayern

Roedenthal

Goebel

Heute weitgehend unbekannt sind die Porzellanmanufakturen, die zeitweise im Stadtteil Oeslau ansässig waren. In den 1920er Jahren fertigte die Firma J. Walther & Sohn (gegründet 1921) Luxusporzellan, Puppenköpfe und Badekinder. In der Nachkriegszeit stellte die Firma Fischer & Co. GmbH (gegründet 1950) Geschenkartikel her und das Unter nehmen Wilhelm Isberner & Co. GmbH produzierte zwischen 1946 und 1949 Gebrauchsgeschirr und figürliches Porzellan.

Arzberg

Carl Schumann

Carl Schumann AG | Arzberg 1872 wurde die Porzellanfabrik als Tonwarenfabrik durch Heinrich Schumann gegründet. 1881 musste das Werk den Eisenbahnbau weichen. Das neue Stammwerk wird in Arzberg (Oberfranken) errichtet. Die beiden Söhne Schumann Christoph und Carl sind in den väterlichen Fabriken tätig. 1905 Gründung der Keramischen Werke GmbH Duisdorf und der Firma Schumann und & Schreider, Porzellanfabrik Schwarzenhammer.

Eschenbach

Eschenbach

Eduard Haberländer gründete 1916 die Porzellanfabrik Eduard Haberländer in Windischeschenbach. 1929 übernahm die Porzellanfabrik Oscar Schaller & CO. Nachfolger die Fabrikation und stellte die Produktlinie unter einem neuen Konzept. Die Bodenmarke Eschenbach wurde eingeführt. Prof. Theodor Kärner kam nach dem Ende des II. Weltkrieges nach Eschenbach und brachte aus seiner Allacher Zeit viele der dort verwendeten Modelle mit nach Eschenbach (Porzellan-Manufaktur Allach).

Allach

Der Reichsführer Ss Heinrich Himmler gründete 1936 mit Hilfe einiger "Strohmänner" eine Porzellanmanufaktur in Allach, ohne das sein Name damit in Verbindung gebracht wurde. Man verfolgte durchaus künstlerische Ziele in der Tradition fürstlicher und staatlicher Manufakturen. Oswald Pohl leitete das Wirtschaftsimperium der Ss nach kapitalistischen Grundsätzen. Gegen Himmler Willen sah man sich obendrein gezwungen, Arbeitskräfte aus dem angrenzenden KZ Dachau zu beschäftigen, für die dies eine Überlebenschance bedeutete.

Bayreuth

100 Jahre Porzellanfabrik Walküre

in Jahrhundert im Zeichen der Innovation und Tradition 1896 legte Siegmund Paul Meyer den Grundstein für diese Tradition. Er gründete eine Porzellanmalerei. Mit Pioniergeist und durch innovativen, unternehmerischen Mut entwickelte sich die Porzellanfabrik „Walküre” in den kommenden Jahrzehnten. Sie ist heute ein fester

Waldsassen

Porzellanfabrik Bareuther & Co.

Seit 1866 plante Johann Mathäus Riess (+1867), ein Porzellandreher aus Ottenlohe bei Hohenberg, den Aufbau einer Porzellanfabrik in Waldsassen. Ab 1875 begann sein Sohn Johann mit der Porzellanproduktion, der aber wenig Erfolg beschieden war. Nach der Zwangsversteigerung 1884 übernahmen die Fabrikanten Ernst Ploß und Oskar Bareuther die Fabrik. In den folgenden Jahrzehnten erlebte die Porzellanfabrik Waldsassen Bareuther & Co. einen rasanten Aufschwung.

Rehau

Zeh Scherzer Rehau

Die Porzellanfabrik Zeh Scherzer wurde 1880 in Rehau mit angeschlossener Porzellanmalerei durch ein Konsortium Rehauer Bürger gegründet.

Kirchenlamitz

Winterling Kirchenlamitz (2006 erloschen)

Die Fabrik in Kirchenlamitz wird 1920 als Zweigwerk der von Eduard Winterling ein Jahr zuvor gekauften Firma Schaller & Co. in Schwarzenbach an der Saale gegründet. Der Betrieb in Kirchenlamitz ist später um einiges grösser als der in Schwarzenbach.

Porzellanindustrie Nordostbayern

Die Porzellanindustrie prägt die nördliche Oberpfalz und Teile Oberfrankens. Die "Porzellanstädte" Selb und Weiden sind – neben Orten in Thüringen und Sachsen – die Zentren dieses Wirtschaftszweiges. Hier haben zahlreiche international bekannte Porzellanhersteller, viele schon seit dem 19. Jahrhundert, ihren Sitz. Einige dieser Unternehmen dominieren die Branche weltweit.

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