Rosenthal
Fritz Klimsch
Fritz Klimsch Der Bildhauer Fritz Klimsch wurde in Frankfurt am Main geboren. Seine Familie war eine Künstlerfamilie seit drei Generationen. So wurde ihm nicht nur der Sinn und die Empfänglichkeit, sondern auch die strenge Zucht, das künstlerische Gewissen mit angeboren und anerzogen. Fritz Klimsch studierte an der königlichen Akademischen Hochschule der Bildenen Künste in Berlin und war anschliessend Schüler bei Fritz Schaper. 1898 gründete Klimsch zusammen mit Walter Leistikow und Max Liebermann die Berliner Sezession.
Beate Kuhn
Beate Kuhn wurde in Düsseldorf als Tochter des Bildhauers Erich Kuhn (1890-1967) und der Pianistin Lisa Kuhn geboren. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Familie ausgebombt und übersiedelte nach Hinterzarten im Schwarzwald. Nach dem Abitur 1946 in Neustadt studierte sie 1947-49 Kunstgeschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und 1949-51 an der Werkkunstschule in Wiesbaden Keramik bei Erika Opitz und Hans Karl Starke; diese Ausbildung schloss sie mit der Gesellenprüfung ab. 1951-53 folgte ein weiteres Keramik-Studium bei F. Th.
Kurt Wendler
Kurt Wendler wurde am 20.6.1893 in Magdeburg geboren. Bevor sich Kurt Wendler ab 1912 im Selbststudium der Grafik und Malerei widmet ist Kurt Wendler ab 1909 als Praktikant in einer Gärtnerei in Magdeburg angestellt. 1915 wurde Kurt Wendler in den Kriegdienst eingezogen und erlangte als Frontkämpfer unter anderem das Frontkämpferabzeichen EK II. Im Jahre 1916 bezieht Kurt Wendler eine Wohnung in Wernigerode/Harz und ein Jahr später siedelte Kurt Wendler nach Berlin über.
Walter Gropius
Walter Gropius war ein Großneffe des Architekten Martin Gropius. Seine Eltern waren Walther Gropius, der seinerzeit Geheimer Baurat im Deutschen Reich war, sowie Manon Gropius, geborene Scharnweber. 1910 lernte er Alma Mahler, die Frau des Komponisten Gustav Mahler, kennen und begann ein Verhältnis mit ihr. 1915 – einige Jahre nach Mahlers Tod – heirateten sie.
Schmuz-Baudiss
Künstler der Keramik: Theo Schmuz-Baudiss
Er war Maler aus der Schule Lindenschmidts in München und hatte sich rasch einen Namen gemacht. Zu seinen Freunden seiner Kunst zählte der feinsinnige Prinzregent Leopold von Bayern, der Bilder, später auch Keramiken von ihm erwarb. Während eines Studienaufenthaltes in Dießen am Ammersee, einer kleinen alten Pflegestätte keramischer Kultur, führte ein Zufall Schmuz Baudiss in die Töpferwerkstatt von Treffler.
Julius von Guldbrandsen
Die Keramik hat in ihren Reihen eine Anzahl reiner Künstler, die abseits der wirtschaftlichen und industriellen Arbeitsgebiete mit den Problemen der Materialkunst in Form und Farbe ringen. Zu den bedeutendesten keramischen Künstlern unserer Tage zählt Unzweifelhaft Julius V. Guldbrandsen.
Fritz von Stockmayer
Der Porzellanmaler Fritz von Stockmayer, geb. 18.12.1877, gest. 11.07.1940
Zum Gedaechtnis an den Leiter unserer Kunstabteilung Fritz von Stockmayer herausgegeben von der Rosenthal-Porzellan AG in Selb (Bayr. Ostmark). Fritz v. Stockmayer wurde 1877 in Stuttgart als Spross einer alten Offiziersfamilie und Gelehrtenfamilie geboren. Nach einer Banklehre begab sich Stockmayer nach Paris und Palermo in ein Bankgeschaeft und kehrte mit 23 Jahren zurueck nach Stuttgart.











