Strupp Konzern
Porzellanfabriken Zwickau
In Zwickau waren 3 Porzellanfabriken ansässig: Christian Fischer (1845-1895), Friedrich Kästner (1883-1971) und die Zwickauer Porzellanfabrik (1885-1972). Von diesen drei Porzellanfabriken hatte die Firma Friedrich Kästner die grössten Erfolge und längsten Bestand. Florentin Kästner begann im Jahre 1882 mit der Errichtung einer Porzellanfabrik für seinen Sohn Friedrich Kästner. Im Jahre 1883 nahm mit einer Belegschaft von 100 Mitarbeiter die Porzellanherstellung ihren Anfang.
Porzellanfabrik Schoenwald
Die Schönwalder Porzellanfabrik wurde 1879 durch Müller, Johann gegründet. 1898 Nach dem Tod des Firmengründers wurde die Porzellanfabrik in eine AG umgewandelt: Porzellanfabrik Schönwalder AG. Friedrich Müller bleibt Direktor. 1927 Anschluss an die Porzellanfabrik Kahla in Thüringen. Guldbrandsen wird 1925 künstlerischer Direktor mit den Titel eines Direktors. 1937 wird Herrmann Gretsch künstlerischer Mitarbeiter. Johann Nikol Müller, geboren am 5.
Porzellanfabrik Rauenstein
Die Porzellanfabrik Rauenstein gehört, wie diejenige zu Kloster Veilsdorf, zu den ältesten Thüringer Porzellanfabriken. Sie wurde im Jahre 1783 von mehreren Mitgliedern der im Thüringer Walde weitverzweigten Familie Greiner dicht neben dem baufälligen Schlösschen des Dorfes Rauenstein errichtet, und zwar auf Grund sehr vorteilhafter Privilegien, die dem jungen Unternehmen von dem Herzog Georg zu Sachsen-Meiningen verliehen wurden.
Porzellanfabrik Kloster Veilsdorf
Die Porzellanfabrik Kloster Veilsdorf, zwischen den Städten Hildburghausen und Eisfeld auf dem Michelsberg am rechten Werraufufer gelegen, verdankt ihre Entstehung, wie so viele Porzellanfabriken des 18. Jahrhunderts, fürstlicher Entschliessung. Im Jahre 1765 lies der Prinz Eugen von Hildburghausen, der Bruder des regierenden Herzogs Ernst Friedrich II., neben den Ruinen des verfallenen Klosters auf dem Michelsberge einen Porzellanofen errichten und begann daselbst mit der Fabrikation von künstlerisch verzierten Geschirr und Figuren.
Porzellanfabrik Grossbereitenbach
Die Geschichte der thüringerischen Porzellanindustrie ist für alle Zeiten mit dem Namen zweiter Männer verbunden: Gotthelf Greiner und Georg Heinrich Macheleid. Zu Limbach der eine, zu Sitzendorf der andere, haben sie das Problem der Herstellung von Hartporzellan unabhängig von Meissen und der Entdeckung Böttgers nochmals und selbstständig gelöst; ihre Anregungen und unablässigen ‘Bemühungen war es zu verdanken, dass in einem Zeitraum von knapp 40 Jahren – seit 1760 – nicht weniger als zwölf Manufakturen entstanden sind.
Bauscher Weiden
Hotelporzellan tut sich schwer im Museum. Es distanziert sich nicht gern, kennt keine Berührungsängste. Zum Anfassen ist es gemacht, dafür sind Henkel gestaltet, Griffösen, Knäufe, Leisten, Fahnen. Müßten Museen, die sich auf Hotel- porzellan einlassen, eigentlich Gasträume sein, ihre Besucher an den gedeckten Tisch bitten und den Gästen das Beste auf- tafeln, was Küche und Keller so bieten. Dann erst wäre der Eindruck perfekt, die durchaus sinnliche Zweierbeziehung zwischen Porzellan und Gastlichkeit.
Keramische Werke Hermsdorf
Am 1. Januar 1890 nahm die damalige Porzellanfabrik die Arbeit mit der Herstellung von Geschirrporzellan auf. Seit dieser Zeit hat sich der Betrieb zu einem der bedeutendsten keramischen Werke der Welt entwickelt. Auch an unserem Ort ging der Aufschwung des Werkes nicht spurlos vorüber, Hermsdorf verwandelte sich aus einem wenig bekannten Holzlanddorf in einen weit über Deutschlands Grenzen hinaus bekannten Industrieort. Die ständig steigende Belegschaftszahl des Werkes führte zu einer schnellen Vergrösserung des Ortes und zum Anwachsen der Einwohnerzahl.
Porzellanfabriken Strupp Konzern Meiningen
Dr. Gustav Strupp wurde am 9. Juli 1851 geboren und übernahm in Gemeinschaft mit seinen beiden Brüdern Meinhold und Louis Strupp am Anfang 1870 das elterliche Bankhaus B.M. Strupp in Meiningen. Seiner Energie und Arbeitskraft ist es wesentlich zu danken, dass das Unternehmen seither stetig weiter ausgebaut und allmählich zu der bedeutsamen Stellung entwickelt wurde, die es seit dem 18. Oktober 1905 als Bank für thüringen vorm. B.M. Strupp AG, Meiningen besitzt.











