Porzellanflohmarkt 2003

Porzellanflohmarkt 2003

Porzellanflohmarkt 2003

Sonstige Ausstellungen

Heimatmuseum Rotenburg

Das schönste und wertvollste Porzellan sowie Glas und Keramik bilden den Schwerpunkt dieser bisher einmaligen Präsentation: Im Kreisheimatmuseum Rotenburg wird ab Sonntag, 16. Mai, die Ausstellung Jugendstil Art Deco gezeigt. Exponate aus privaten Sammlungen werden bis zum 7. Juni zu sehen sein.

Die Eröffnung haben die Initiatoren bewusst auf den Nationalen Museumstag gelegt. Am Eröffnungstag ist die Ausstellung ab 15 Uhr zu sehen. "Große Sammelleidenschaft und eine freudige Wahrnehmung für alles Schöne führten zu diesen außergewöhnlichen Privatsammlungen Jugendstil und Art Deco." Das sagt Franz Mansky aus Rotenburg. Er ist mit Joachim Wagner aus Rotenburg und Frank Möller aus Kassel Initiator dieser Ausstellung. Beim Porzellan werden, wie Mansky verspricht, einige seltene Serviceteile der Manufaktur Meissen von Rudolf Hentschel und Richard Riemerschmid zu sehen sein. Aber auch ausgesuchtes Porzellan der Manufakturen Rosenthal, Hutschenreuther und K.P.M (Königlich Preußische Manifaktur Berlin) sowie Porzellan aus Thüringen wird der Besucher bewundern können.

Kreisheimatmuseum Rotenburg,Äußerer Schlosshof, 36199 Rotenburg a.d. Fulda

Die Öffnungszeiten zum Vormerken: Mittwoch, Freitag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung.

Siegfried Möller (1896-1970) und Schüler

Nach einer Bildhauer-Ausbildung arbeitete Möller in der ersten Hälfte des 20. Jahr-hunderts als Entwerfer für zahlreiche Betriebe der keramischen Industrie, darunter die Steingutfabriken in Hirschau, Hameln, Rheinsberg/Rathenow, Neuhaldensleben, Wittenberg, Elsterwerda und Elmshorn, sowie für die Hamelner Töpferei und die Karlsruher Majolika. 1936 legte er die Meisterprüfung im Töpferhandwerk ab.

Zwischen 1938 und 1967 entwarf Möller zahlreiche Formen und einzelne Dekore für die Porzellanmanufaktur Fürstenberg. Ab 1938 leitete er die Keramikklassen an der Nordischen Kunsthochschule Bremen und ab 1946 die an der Landeskunstschule in Hamburg. Schon 1947 wechselte Siegfried Möller zur damaligen Muthesius-Werkkunstschule in Kiel, um dort den Aufbau und die Leitung der Keramikklasse zu übernehmen. Nachdem Möller 1954 die Kieler Schule wieder verließ, richtete er sich in Plön eine kleine Werkstatt ein, die er bis zu seinem Tode 1970 betrieb.

Neben Gefäßen mit für den Künstler typischen Fayencemalereien zeigen wir eine Auswahl an Arbeiten von Möllers Schülern, darunter der erst kürzlich verstorbenen Bremer Keramikerin Elisabeth Pluquet-Ullrich (1921-2009). Die Exponate stammen aus museumseigenem Bestand, ergänzt durch zahlreiche Leihgaben aus privaten Sammlungen.

Keramik-Museum Berlin, Schustehrusstr.13, 10585 Berlin, Tel: 030-321 23 22 - Termin: 03. 04. – 16. 06. 2010

Ausstellung Augarten

Wien (OTS) - Mit der Sonder-Ausstellung "Augarten-Porzellan" blickt das ehrenamtliche Historiker-Team des Bezirksmuseums Brigittenau (20., Dresdner Straße 79) über die Grenzen des 20. Bezirkes hinaus. In der Schau wird noch bis Sonntag, 27. Juni, die Herstellung von Porzellan-Figuren in der im Nachbarbezirk Leopoldstadt etablierten "Wiener Porzellanmanufaktur Augarten" dokumentiert. Die Ausstellung "Augarten-Porzellan (Vom Rohstoff zum Produkt)" veranschaulicht am Beispiel des hübschen Modells "Courbette" aus der Reihe "Spanische Hofreitschule" den großen Aufwand bei der Fertigung des aus 68 Teilen bestehenden Modells von Pferd und Bereiter. Zu sehen gibt es Bilder und eine breite Palette an Schaustücken aus edlem Porzellan. Jeweils am Sonntag (10.00 bis 12.00 Uhr) sowie am Donnerstag (17.00 bis 19.00 Uhr) ist das Museum bei freiem Eintritt geöffnet.

Besuchern der Ausstellung wird die Entstehung eines Kunstwerks aus Porzellan vor Augen geführt, vom Umgang mit dem Rohmaterial bis zum Brennvorgang und der Bemalung. Eine Menge komplizierter Arbeitsschritte, darunter das Schleifen und Versäubern oder die Behandlung im Glasurbad, werden in der nett arrangierten Schau dargestellt. Die Augarten-Manufaktur besteht seit dem Jahr 1718 und zählt zu den ältesten Porzellanmanufakturen Europas. Nähere Auskünfte über die Ausstellung geben die ehrenamtlich wirkenden Museumsmitarbeiter gerne per E-Mail: museum.brigittenau@aon.at - Allgemeine Informationen:Bezirksmuseum Brigittenau: www.bezirksmuseum.at und Wiener Porzellanmanufaktur Augarten: www.augarten.at/

300++ Urbanes Lifestyle

Köln, den 23. Februar 2010 - Urbanes Lifestyle, Anregungen der Großstadtgesellschaft, Reflektion mitten hinein in traditionelle Werte, Formen und Materialien: Das ist es, was 300++ kommuniziert. Mit Porzellan im Fokus, einem traditionsreichen Werkstoff mit klassischen Dekoren, wird durch junge Neuinszenierung die design- und trendaffine Zielgruppe zur Auseinandersetzung angeregt.

Am Freitag, den 19.3.2010 eröffnet um 19 Uhr die neue Ausstellung "300++ Urban Life Culture" in der Kölner CONTAIN Gallery -selected design editions-. Präsentiert werden unter anderem die im Zuge des Projektes "300++" entstandenen zehn Dekore, die ab sofort vorbestellbar sind. Darüber hinaus wird es einen Live-DJ-Act, eine Street Art Performace und einen Vortrag über Urbane Lebenskultur geben.

Tradition trifft Moderne – 300 Jahre Porzellankultur in Deutschland wird getragen durch Manufakturen und Unternehmen, die dieses Erbe mithilfe unverkennbarer Dekore tradieren. Jeder Porzellanhersteller führt sie im Portfolio. Und häufig gelten derlei Dekore als Aussteuerartikel, die der junge Mensch beim Einzug in die erste eigene Wohnung bekommt. Ein bisschen altmodisch, dafür aber von ideellem Wert. 300++ besetzt den ideellen Wert von Porzellan neu und kombiniert überlieferte Dekore mit jungen, urbanen Stilmitteln wie beispielsweise aus der Street Art. Als Partner konnte das Projekt 300++ folgende Marken für die progressiven Ideen gewinnen:

  • Arzberg klassisches Dekor Blaublüten wird in Lichtgeschwindigkeit zu Warp 7
  • Frieslands Kleine Brise steht unter Hochdruckeinfluss als Windstärke 2
  • Galeria home geht mit den beiden Graffiti Versionen Home Sweet Home 01/02 ins Rennen
  • Kahlas Zwiebelmuster lässt kein Auge trocken, aber ermuntert zu Dont Cry
  • Mitterteichs Serie 1720 inspiriert uns zu einem Zitat des Aufklärers Lichtenberg
  • Thomas Klassiker Sunny Day schmilzt hin zum erhitzten Meltin
  • Villeroy & Boch New Wave rastern wir in Anlehnung an Roy Liechtenstein zu Royalism
  • Weimar Porzellan Rose von Weimar bekommt einen verruchten Anstrich als Rose from Weimar und die golden Magic Circles behafteten wir mit einem getaggten Weimar Rocks

Die Design-Editionen: Exklusiv und streng limitiert – Die Produktlinie umfasst 12-/18-teilige Kaffee-Sets für jeweils vier bis sechs Personen. Alle Artikel sind mit dem exklusiven 300++ Bodenstempel gebrandet. Ihre Auflage ist streng limitiert – in Anlehnung an das Jubiläumsjahr auf genau 300 Sets. Alle Sets sind verkaufsfähig verpackt und können ab sofort vorbestellt werden unter: bestellung@300plusplus.de

Fayencenmalerei - Schloss Höchstädt Donau

Über den Tellerrand …

zu schauen lohnt sich! Den Besucher erwartet ein einzigartiges Museum, in dem die Welt der deutschen Fayence des 17. und 18. Jahrhunderts präsentiert wird. Der Ausstellungsrundgang bietet mit rund 1000 Exponaten auf fast 900 Quadratmetern einen lebendigen Überblick über Geschichte und Technik der Fayence, informiert über Produktionsweise und Produkte der Manufakturen und macht die Bedeutung der Fayence für die Tafel- und Wohnkultur der Zeit anschaulich. So wird nachvollziehbar, warum die Fayence damals so weit verbreitet und wichtig war. Mitmach-Stationen für Groß und Klein, spielerische und sinnliche Elemente und Inszenierungen regen zum genauen Hinsehen und Ausprobieren an.

Was ist Fayence …

und wie wird sie hergestellt? Diese Fragen werden rund um einen nachgebauten Brennofen beantwortet. Herstellungstechniken, Erfahrungswissen und Materialfragen entschieden wesentlich über die erfolgreiche Produktion von Fayencen, mit denen man zunächst chinesisches Porzellan nachzuahmen versuchte. In Deutschland gab es damals rund 80 Fayencemanufakturen, die sich auf dem hart umkämpften Keramikmarkt behaupten mussten. Auch die Fayenciers – Massebereiter, Former, Maler, Brenner – mit ihren oft schwierigen Arbeitsbedingungen kommen zu Wort. Was sie herstellten, fand unterschiedlichste Nutzungen und kann in der Ausstellung erkundet werden – vom Alltagsgeschirr bis zum kostbaren Prunkstück.

Zum Staunen …

und Entdecken: ein Vogelkäfig, eine raumhohe Kachelofennische oder ein außergewöhnlicher Tischbrunnen in Form eines Fisches, der von einem Adler angegriffen wird. Andere Fayencen sind im Zusammenhang ihrer ursprünglichen Funktion präsentiert, etwa auf einer prachtvoll gedeckten Tafel oder in der Schauküche mit Geschirr und originalen Kochrezepten der damaligen Zeit. Die im 17. Jahrhundert aufkommende Mode des Kaffee- und Teetrinkens wird in einem Kaffeehaus anschaulich erklärt.

Diverse Artikel für die aufwendige Morgentoilette feiner Herrschaften illustrieren die Rolle, die Fayencen auch für Hygiene und Schönheitspflege spielten. Begegnen Sie zahllosen Beispielen von faszinierender Kunstfertigkeit und Kreativität!

Im Schloss …

sind Reste von wiederentdeckten und jüngst restaurierten Wandmalereien des 18. Jahrhunderts zu bewundern. Deren Landschaftsdarstellungen bilden den idealen Rahmen für

eine Beschäftigung mit dem Thema Natur in der Fayence. Duftgefäße beschwören Wohlgerüche herauf, exquisite Blumenbilder beeindrucken mit leuchtenden Farben und feiner Ausführung. Auf Jagdfreunde warten nicht nur lebendige Jagdszenen, sondern auch kuriose Trophäen im Miniaturformat. Naturalistisch geformte Pflanzen und Tiere aus Fayence sorgen zum Abschluss des Rundgangs für zauberhafte Begegnungen – Schmunzeln und Schwelgen ist erlaubt.

Über den Tellerrand … Museum Deutscher Fayencen in Schloss Höchstädt an der Donau

Herzogin-Anna-Str. 52 • 89420 Höchstädt/Donau Tel. (0 90 74) 95 85-7 00 • Fax (0 90 74) 95 85-7 91 www.schloss-hoechstaedt.de

Öffnungszeiten April–September: Di–So 9.00–18.00 Uhr Oktober–März: geschlossen

Eintrittspreise 4.– Euro (regulär) 3.– Euro (ermäßigt, auch Gruppen ab 15 Personen)

Führungen und Veranstaltungen Regelmäßig kostenlose Führungen für Familien am 1. Sonntag im Monat, 15.00 Uhr Kinderveranstaltungen, Workshops und Themenführungen entnehmen Sie bitte gesonderten Ankündigungen. Besichtigung für Rollstuhlfahrer möglich

Anfahrt Mit der Bahn: DB bis Höchstädt, 10 Minuten Fußweg

Mit dem Reisebus: kostenlose Busparkplätze Mit dem Auto: über die B 16; Parkplätze stehen zur Verfügung.

Kontakt Bayerische Schlösserverwaltung Postfach 20 20 63 • 80020 München Tel. (0 89) 1 79 08-0 • Fax (0 89) 1 79 08-1 90 info@bsv.bayern.dewww.schloesser.bayern.de

Flyer Download

Presseinformation zur Ausstellung

Meisterwerke der Keramik:
Am Donnerstag eröffnet das Museum Deutscher Fayencen in Schloss Höchstädt Vor 300 Jahren gelang es erstmals, Porzellan in Europa herzustellen. Vorausgegangen waren langjährige mühevolle Experimente. Dabei entstand auch eine Form der Keramik, die dem „Weißen Gold“ optisch sehr nahe kam: die Fayence. Als preiswerte, aber oft nicht minder kunstvolle Alternative verbreitete sie sich bald rasch in ganz Europa. Im Jahr des Porzellanjubiläums eröffnet die Bayerische Schlösserverwaltung jetzt das erste Museum, das sich ganz den deutschen Fayencen widmet.

"Über den Tellerrand …" heißt das neue Museum in Schloss Höchstädt an der Donau, denn es zeigt viel mehr nur prunkvolles Geschirr. Es entführt seine Besucher in ein wahres Zauberreich der Fayence. Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon eröffnet das Museum an diesem Donnerstag, den 29. April 2010 um 13 Uhr.

Das erste Museum Deutscher Fayencen bietet einen einzigartigen Einblick in die Welt dieser Keramik. Mit rund 1000 Exponaten aus 58 Manufakturen zählt die Sammlung zu den größten und bedeutendsten in Europa. Die Ausstellung erklärt anschaulich Herkunft, Geschichte und Technik der Fayence. Sie schildert die Arbeitsweise und Produkte der Manufakturen, informiert über typische Dekore, Formen oder Materialien und erklärt die Bedeutung der Fayence für die Tafel- und Wohnkultur der Zeit. Das multimediale Museum spart dabei nicht mit Humor und Fantasie. So manche Überraschung erwartet den Besucher!

Bei der Gestaltung hatte das Museumsteam vor allem Familien im Blick. Gerade die kleinen Besucher dürfen nicht nur betrachten, sondern an den vielen „Kinderstationen“ auch mitmachen.

Am Eröffnungswochenende vom Freitag, 30. April bis Sonntag, 2. Mai 2010 wartet ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm mit Sonderführungen, Workshops, Konzerten und weiteren Veranstaltungen auf die Besucher.

Ausführliche Informationen zum Fayencen-Museum und zum Schloss Höchstädt, das Programm des Eröffnungswochenendes sowie Pressebilder und vieles mehr finden Sie auf der Internetseite www.schloss-hoechstaedt.de

Schloss Höchstädt
Herzogin-Anna-Straße 52, 89420 Höchstädt/Donau 
Telefon (0 90 74) 95 85 - 7 00, Fax (0 90 74) 95 85 - 7 91 
Internet: www.schloss-hoechstaedt.de

Presse-Informationen:
Dr. Jan Björn Potthast, 
Pressesprecher der Bayerischen Schlösserverwaltung 
Tel. (0 89) 1 79 08-160, Fax (0 89) 1 79 08-190