Porzellanflohmarkt 2003

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Fritz Klimsch

Fritz Klimsch Der Bildhauer Fritz Klimsch wurde in Frankfurt am Main geboren. Seine Familie war eine Künstlerfamilie seit drei Generationen. So wurde ihm nicht nur der Sinn und die Empfänglichkeit, sondern auch die strenge Zucht, das künstlerische Gewissen mit angeboren und anerzogen. Fritz Klimsch studierte an der königlichen Akademischen Hochschule der Bildenen Künste in Berlin und war anschliessend Schüler bei Fritz Schaper. 1898 gründete Klimsch zusammen mit Walter Leistikow und Max Liebermann die Berliner Sezession. Während der Zeit der Nationalsozialisten war Klimsch ein gern gesehender Künstler - Ausstellungen während dieser Zeit im Münchner Haus der Deutschen Kunst.

Am Ende des II. Weltkrieges nannte Hitler ihn auf der Sonderliste der 12 wichtigsten bildenden Künstler in Deutschland. So war es bei Fritz Klimsch später in Italien (1895 - 1901) und Griechenland (1901)als das Land eines immer noch alles überragenden Vorbildes. Kraft und Anmut der Landschaft geben im späteren Wirken Fritz Klimschs die Gegensätze. Sie fallen in seiner Frauengestalten auf; sie sind innerhalb dieser als Einheit zu spüren. Ganz stark aber heben sich die Männergestalten von den Frauengestalten ab; es sind zwei Welten des Empfindes, zwei scheinbar voneinander abgetrennte Welten der Gestaltung. Fritz Klimsch hat sich, so ist nun jeder Zweifelnde leicht zu überführen, nicht nur durch das Wort, sondern durch die Tat zur hellenischen Kunst bekannt, ohne sich ihr durch Nachahmung zu unterwerfen.

Fritz Klimsch verstarb im Jahre 1960 und bekam kurz vor seinem Tode das Bundesverdienstkreuz überreicht. Werke Fritz Klimsch (Auswahl) Aglaia, Bronze 1925 - Nationalgalerie Berlin Ruhender Mann, Bronze 1925 - Stadt Berlin Hockende, Bronze 1926 Erwachende, Steinguß 1927 Beethoven-Denkmal, Entwurf 1930 Werke für Rosenthal Tänzerin, 1935, Modell Nr. 1550, Lit: Niecol Band 2, Seite 244 Hockende, 1936, Modell Nr. 1581, Lit: Struss, Seite 81 Tennisspieler, 1936, Modell Nr. 1586, Lit: Niecol Band 2, Seite 245 weitere unter Datenbank Kunstabteilung