Porzellanflohmarkt 2003

Porzellanflohmarkt 2003

Porzellanflohmarkt 2003

Eschenbach

Eschenbach

Eduard Haberländer gründete 1916 die Porzellanfabrik Eduard Haberländer in Windischeschenbach. 1929 übernahm die Porzellanfabrik Oscar Schaller & CO. Nachfolger die Fabrikation und stellte die Produktlinie unter einem neuen Konzept. Die Bodenmarke Eschenbach wurde eingeführt. Prof. Theodor Kärner kam nach dem Ende des II. Weltkrieges nach Eschenbach und brachte aus seiner Allacher Zeit viele der dort verwendeten Modelle mit nach Eschenbach (Porzellan-Manufaktur Allach). 1950 wurde das Werk Windischeschenbach in den Winterlin Konzern eingegliedert und hatte 1977 um die 700 Mitarbeiter. Im November 2000 wurde im Winterling Konzern der Konkurs angemeldet. Die in der Zwischenzeit eingegliederte Porzellanfabrik Hutschenreuther Werk A in Selb wurde an die Rosenthal AG verkauft. Seit November 2000 ist der Winterling Konzern mit Stammsitz in Kirchenlamitz Geschichte.

Prof. Theodor Kärner

In den Jahren 1947 - 1953 war Kärner als Leiter der Kunstabteilung der Porzellanfabrik Eduard Haberländer, später Oscar Schaller & Co. Nachfolger (gegr. 1913) in Windischeschenbach. Es wurden ca. 51 Kärner Modelle in Eschenbach hergestellt. Gegen die Neuformung protestierte jedoch die Porzellanfabrik Rosenthal, für die Kärner 1953 als freier Mitarbeiter wieder tätig war, und übernahm im gleichen Jahr die gesamte Kunstabteilung mit den Kärner-Modellen von Windischeschenbach. Wenige Jahre vor seinem Tod 1966 entwarf Theodor Kärner eine Serie von 12 gleichgroßen Zierwandtellern, die ausschliesslich im Stahlstich ausgeführt wurden. Diese wurden 1962-1963 von Kärner entworfen und in der Lindner Porzellanfabrik KG (gegr. 1929) in Küps hergestellt.