Rosenthal
Porzellanfabrik Thomas Marktredwitz
Porzellanfabrik Thomas Marktredwitz und Dr. Adalbert Zoellner
Im Jahre 1897 wurde durch Christoph und Wilhelm Jaeger aus Asch sowie Fritz Thomas (1865-1941) aus Hof die Porzellanfabrik Jaeger und CO. am westlichen Rand von Redwitz, direkt angrenzend an das Dorf Oberredwitz gegründet. Ab 1907 ist Kommerzienrat Fritz Jaeger (geb. 1877) Alleininhaber.
Geschichte der Porzellanstadt Selb

Die Geschichte der Stadt Selb
Die Stadt Selb zählte im Jahre 1963 19.800 Einwohner. [Die Einwohnerzahl der Stadt Selb betrug nach den amtlichen Zählungen: 1858:8200, 1871:4235, 1880:4995, 1890:5422, 1900:7218, 1910:10500, 1920:12454, 1924:14220]
Porzellanfabrik Rosenthal Selb
Philipp Rosenthal wurde am 6. Mrz. 1855 in Werl/Westfalen geboren. Er begann 1879 sein eigenes Geschäft aufzubauen. Hier lenkte sein Blick schon frühzeitig, ausgehend von dem Porzellaninteresse seines Elternhauses, auf Selb, dass er besonders günstig für eine Betätigung in der Porzellanfabrikation erachtete, da es nahe der böhmischen Grenze, also nahe den grossen Rohstoff- und Kohlegebieten lag und bereits eine eingesessene Porzellanindustrie verfügte.
Regenbogenhaus Rosenthal
Mitten in der Stadt darf das »Weisse Gold« ungestraft mit Füssen getreten werden. Als der Stadtrat von Selb vor gut dreissig Jahren die Weichen für die Gestaltung der Fussgängerzone stellte, leistete er sich einen – andernorts kaum vorstellbaren – Luxus: Zwischen dem Granitpflaster wurden einzelne Ornamente und sogar ganze Gassen mit wetterfesten Porzellansteinen aus heimischer Manufaktur in den Bodenbelag eingelassen.
Rosenthal Werk Kronach
Die Porzellanfabrik Bauer, Rosenthal & Co. wurde 1897 von den Brüdern Philipp und Wilhelm Rosenthal und dem Keramikingenieur Karl Maria Bauer gegründet. Sie ging 1901 in der Rosenthal-Aktienge sell schaft Selb auf. Im Kronacher Werk entstanden in der Masse eingefärbte Zierartikel, wie beispielsweise jene von Leonore Hiller (*1881). Seit den 1980er Jahren beeindruckt die Architektur des Fabrikgebäudes. Ekkehard Fahr, Dieter Schaich und Josef Reindl verwirklichten die Form eines Bienenwabenmusters, das sie modernsten Arbeitsplatzrichtlinien anpassten.
Krister Waldenburg
Sanitätsgeschirr Fabrik Rausch Waldenburg 1820-1825
Die schlesische Porzellangeschichte begann im Jahre 1820, als der Leinenkaufmann Rausch im Herzen Waldenburgs eine Sanitätsgeschirr Fabrik gründete, die er langsam zur Porzellanfabrik ausbaute. Anfangs waren neun Arbeiter mit der Herstellung von Sanitätsgeschirr beschäftigt, wie es die Berliner KPM seit 1817 auf dem Messen vorstellte. Später stieg die Zahl der Beschäftigten auf 30.
Porzellan des Wirtschaftswunders
Maria, das weiße Geschirr mit der leicht kantigen Form, bei dem man das Gefühl hat, es schon tausend Mal gesehen zu haben. Man hat es auch schon tausend Mal gesehen, denn Maria ist ein deutscher Klassiker, genau wie Rosenthal, die Firma, die es herstellt. Maria, dabei denkt man an Kaffee und Kuchen und draußen nur Kännchen. Ein Geschirr wie ein deutscher Sonntagnachmittag, ein bisschen spießig vielleicht, aber schön, eine heile Welt. Eine heile alte Welt.
Porzellanmalerei Schloss Erkersreuth
1880 erwarben die Brüder Max und Philipp Rosenthal das Schlossgebäude und richteten eine Porzellanmalerei ein. Dies war auch der Beginn des weltbekannten Rosenthal Porzellanunternehmens. Bereits drei Jahre später, 1883, beschäftigte der Betrieb bereits 80 Mitarbeiter. Die Leute waren froh, wieder arbeiten zu können, nachdem ein grosser Brand am 18. März 1856 die Nachbarstadt Selb in Schutt und Asche gelegt hatte. Auch viele Erkersreuther waren davon betroffen.
Werk Rotbuehl Entwurf Walter Gropius
In Selb, gelegen im ostfränkischen Zipfel, unweit den Grenzen zur CSSR und DDR, wurde 1967/68 eine neue Fabrik eröffnet: "Rosenthal am Rotbühl", entworfen von TAC, "The Architects Collaborative", verantwortet von Walter Gropius und Senior Associate Alexander Cvijanovic. Es ist nicht die einzige Fabrik, die in diesem Jahre vollendet worden ist, aber es die einzige, von der "man sprach".
Turpin Rosenthal
Dem Tod von der Schippe gesprungen – Was bringt der Verkauf eines Unternehmens, dem das Ende droht? Erst einmal haufenweise Probleme. Aber mit den richtigen Partner ist ein Comeback drin! turpin-rosenthalDiese Geschichte könnte ebenso gut woanders beginnen als ausgerechnet in der Porzellan- und Keramikindustrie. Scherben liegen schliesslich überall herum.























