Hutschenreuther
Hutschenreuther Kunstabteilung geschlossen
Selb – Die Hutschenreuther - Kunstabteilung, deren Mitarbeiter im Jahr 2000 von der Rosenthal AG übernommen worden waren, ist seit 31. Mai geschlossen. 13 Beschäftigte verlieren damit ihren Arbeitsplatz. Die Berufswelt und langjährige Kultur der Former, Modelleinrichter, Formgießer und Kunstmaler geht damit, zumindest in Selb, verloren. Direktor Emil Mundel hatte die Kunstabteilung der Lorenz Hutschenreuther AG gegründet. Er kaufte erste Entwürfe vom damaligen Leiter der 1908 gegründeten Fachschule für Porzellankunst, Professor Fritz Klee.
Kunstabteilung Hutschenreuther
Das Porzellanikon in Hohenberg a. d. Eger zeigt noch bis zum 01. November 2009 die Ausstellung Kunstabteilung Hutschenreuther - sehenswerte Ausstellung mit Porzellanobjekten zwischen 1918 und 1945.
Geschichte der Porzellanstadt Selb

Die Geschichte der Stadt Selb
Die Stadt Selb zählte im Jahre 1963 19.800 Einwohner. [Die Einwohnerzahl der Stadt Selb betrug nach den amtlichen Zählungen: 1858:8200, 1871:4235, 1880:4995, 1890:5422, 1900:7218, 1910:10500, 1920:12454, 1924:14220]
Porzellanfabrik Tirschenreuth
Am 8.11.1832 wurde durch den Fabrikanten Heinrich Eichhorn aus Schney bei Lichtenfels um Genehmigung zur Gründung einer Porzellanfabrik in Tirschenreuth eingereicht. Diese wurde am 22.11.1832 durch die Organe der Stadt Tirschenreuth, unter anderem da eine Porzellanfabrik eine Konkurrenz gegen die Steinguterzeuger darstellte, zu viel Holz benötigte und die Fabrikgebäude nicht sicher genug seien, abgelehnt.
Tonwarenwerk Schwandorf
Das Unternehmen umfasst Werke in Schwandorf, Wiesau, Pirkensee und Schwarzenfeld. Die Tonwarenfabrik Schwandorf wurde als Aktiengesellschaft im Jahre 1890 gegründet, Mitbegründer war der Vorsitzende Geheime Kommerzienrat Heilmann.
Rohstoffwerk Schmelitz
Die Geschichte der Rohstoffgewinnung in Schmelitz bei Tirschenreuth beginnt im November 1830.
C.M. Hutschenreuther
Im Alter von 18 Jahren war Carl Magnus Hutschenreuther selbständig mit dem Vertrieb von Porzellan aus der Malerei seines Vaters und der Fabrik seiner Verwandten in Wallendorf Thüringen landauf und landab unterwegs. Seine Wege nach Ostbayern und in die böhmischen Bäder führten ihn nach Hohenberg an der Eger zu seinen Verwandten. Es war, als ob ihn die geheimnisvolle Spur der Weissen Erde in das Land zog, das sein Schicksal werden sollte.
Hutschenreuther Abteilung Paul Mueller
Das Unternehmen wurde im Jahre 1890 durch Herrn Paul Müller in Wiesbaden begründet und zunächst in kleinem Umfange mit zwei Öfen betrieben. Neben den allgemeinen günstigen Verhältnissen, die ja schon eine ganze Reihe von Porzellanfabriken in Selb hatten entstehen lassen, kam hier noch als besonderer Anlass, die finanzielle Beteiligung des Begründers an zwei damals in Selb bestehenden Porzellanmalereien hinzu.
Hutschenreuther Abteilung Arzberg
Die Arzberg-Porzellan GmbH ist ein deutscher Porzellanhersteller. Das Unternehmen wurde im Juni 2004 aus der SKV-Arzberg-Porzellan GmbH in Arzberg-Porzellan GmbH umbenannt. Das Unternehmen hat etwa 250 Mitarbeiter (Stand 2007). Die deutsche Produktionsstätte befindet sich heute in Schirnding. Alle Porzellanartikel werden ausschliesslich am Firmenstandort in Schirnding produziert. Hergestellt wird Porzellan der Markennamen Schirnding und Arzberg.
Lorenz Hutschenreuther Konzern
Lorenz Hutschenreuther gründete 1857 in Selb, Fichtelgebirge, eine Porzellanfabrik. Aus bescheidenen Anfängen entwickelte sich sehr bald ein grösseres Unternehmen, das neben Servicen auch Geschenkartikel aller Art fertigte. Später kam dann in einer besonderen Abteilung für Kunst die Herstellung von Porzellanfiguren hinzu. Mit Hilfe hervorragender Künstler, die dieses Gebiet voll beherrschen, entstanden zahlreiche kleine Kunstwerke, die höchste Anerkennung finden und in aller Welt begehrt sind.




















