Porzellanflohmarkt 2003

Porzellanflohmarkt 2003

Porzellanflohmarkt 2003

Deutschland

Porzellanmanufaktur Gotha

Gothaer Porzellan des 19. Jahrhunderts

Von Ute Däberitz

 

Porzellanmanufaktur Wallendorf

Die Wallendorfer Porzellan Manufaktur befindet sich derzeit im Besitz der Bruckert Beteiligungsgesellschaft mbH und ist eine der ältesten Thüringer Porzellan-Manufakturen, in Lichte/Wallendorf im südlichen Thüringer Wald. Die Geschichte dieser Region ist nicht nur geprägt durch die über 200 Jahre alte Tradition der Porzellanherstellung, sondern auch durch die immer wieder vorkommenden Übernahmen der einzelnen Manufakturen an neue Besitzer.

Porzellanmanufaktur Dresden

Dresdner Porzellan – Ein Stück Dresden

An der Wiege des Weißen Goldes

War die Entdeckung des europäischen Porzellans anno 1708 in Dresden ein Zufall? Der von Legenden umwobene Alchimist Johann Friedrich Böttger sollte seinerzeit dem sächsischen Kurfürsten August dem Starken, König von Polen, auf künstlichem Wege Gold schaffen. Was natürlich misslang. Doch Böttger und sein Team entdeckten das Arkanum, das bislang in Europa unbekannte Geheimnis der Porzellanherstellung.

Porzellanmanufaktur Ludwigsburg

Porzellan war in Europa selten und musste bis ins 18. Jahrhundert für gewöhnlich aus Ostasien importiert werden. Schon im 17. Jahrhundert wurde mit der Erforschung des Porzellans begonnen. Mitte des 17. Jahrhunderts wurden in Delft die ersten Manufakturen gegründet, die anfangs allerdings recht derbe Ware produzierten. Als einzige große dieser Manufakturen überdauerte die 1653 gegründete De Porceleyne Fles, auch bekannt als Royal Delft, bis heute.

Porzellanmanufaktur Meissen

Meissen

Die erste Porzellanfabrik der Welt entstand im Jahr 1710 in Meißen. Zwar kannten bereits die alten Chinesen die Rezeptur der Porzellanherstellung, aber sie produzierten nicht in großen Mengen und hüteten Art der Herstellung als Geheimnis. Erst als Ehrenfried Walther von Tschirnhaus im Jahr 1708 die Rezeptur ein zweites Mal entdeckt hatte und diese von Johann Friedrich Böttger weiterentwickelt wurde, war der Weg frei zur ersten Porzellanproduktion in Europa.

Porzellanmanufaktur Nymphenburg

Nymphenburg

Die Porzellanmanufaktur Nymphenburg befindet sich im Schloss Nymphenburg (München) und stellt seit Mitte des 18. Jahrhunderts künstlerisch hochwertiges Porzellan her. Der Kurfürst Maximilian III. Joseph förderte nach seinem Regierungsantritt 1745 die Gründung von Manufakturen, um damit die Staatsfinanzen zu sanieren. Seit 1747 versuchte man sich in der Porzellanherstellung und bekam Ende des Jahres das Schloss Neudeck in der Münchner Au zur Verfügung gestellt.

Porzellanmanufaktur KPM Berlin

Die erste Porzellanmanufaktur in Berlin wurde 1751 von dem Wollzeugfabrikant Wilhelm Caspar Wegely errichtet. Seine Arbeiter holte er aus Höchst und Meissen. Die Fabrik stellte vorwiegend Gebrauchsgeschirr her. Bereits im Jahre 1757 war Wegely aufgrund unzureichender finanzieller Mittel gezwungen, die Fabrik zu schliessen. 1761 gelang es Friedrich dem Grossen den Kaufmann Johann Ernst Gotzkowsky zu bestimmen, eine neue Manufaktur zu eröffnen.

Porzellanmanufaktur Fuerstenberg

Porzellanmanufaktur Fürstenberg 1747

Die Porzellanmanufaktur Fürstenberg wurde am 11. Januar 1747 in Fürstenberg an der Weser durch Johann Georg von Langen im Auftrage von Herzog Carl I. von Braunschweig gegründet und ist die zweitälteste bis heute am selben Standort produzierende Porzellanmanufaktur Deutschlands.

Porzellanmanufaktur Frankenthal

Die Geschichte der Frankenthaler Manufaktur

Der Keramiker Hannong hatte - nach vielen Versuchen - um das Jahr 1748 das vollständige Arkanum zur Herstellung von Porzellan erlangt. Zusätzlich zu seiner Fayencen-Produktion in Strassburg und Hagenau stellte Hannong 1751 erstes Strassburger Porzellan her. Um 1753 war Hannong soweit, vollendet weisses, mehrfarbig bemaltes und mit aufgebranntem Gold verziertes Porzellan in grossen Stückzahlen zu produzieren. Doch zur fabrikmässigen Fertigung sollte es in Strassburg nicht kommen.

Porzellanmanufakturen

Nach der Erfindung des Porzellans im vorigen Jahrhundert glaubten viele Fürsten darin eine Quelle großer Einkünfte erblicken zu dürfen und es wurden nicht wenig Hoffabriken gegründet und monopolisiert. Was von solchen noch übrig ist, bildet gleichsam das Oberhaus der Fabrikation. Sie sollen Musteranstalten sein zur Pflege des Kunstsinns und guten Geschmacks wie zur technischen Weiterbildung.

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