Porzellanindustrie Bayern
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Bayerische Porzellanerde Rohstoff Kaolin
Da wo wir Karlsbader daheim sind spüren schon die Kinder daß Erde nicht gleich Erde ist. Während auf der rechten Seite der Eger die Kinder grau beim Spielen werden, die fruchtbare Erde sorgt dafür - werden die Kinder egeraufwärts von Münchhof über Poschetzau, Neusattl, Königswerth, Falkenau, Zieditz beim Spielen schwarz vom Kohlenstaub.
Vergangenheit oder Zukunft
Etwas mehr als zwanzig Firmen gibt es noch, die in Nordostbayern Porzellan produzieren. Damit weist die Region nach wie vor die grösste Dichte an Porzellanfabriken innerhalb Deutschlands auf. Insgesamt 50 Prozent aller bundesdeutschen Betriebe dieser Art befinden sich in den beiden Regierungsbezirken Oberfranken und Oberpfalz. Allein auf Bayern bezogen erhöht sich der Prozentsatz sogar auf weit über 90%.
Im Land der bayerischen Porzelliner
Das nordöstliche Oberfranken und die nördliche Oberpfalz waren die eigentliche Heimat der bayerischen Porzellanindustrie. Die Ostbayerischen Gebirge vom nördlichen Franken bis zum südlichen Böhmerwald bestehen aus Granit-Urgestein, liefern also die Werkstoffe für Bayerns bekanntesten Exportartikel. Die wertvollsten Kaolinlager Europas liegen allerdings im nördlichen Randgebiete Böhmens. Als sich in der 2. Hälfte des 19.
Standortschwerpunkte Bayern
Porzellanfabriken Porzellanstrasse Nord-Ost-Bayern
Arzberg:
Porzellanfabrik Auvera Carl, gegründet 1838 (erloschen)
Porzellanfabrik Lehmann Theodor, gegründet 1887 (erloschen)
Porzellanfabrik Schönwald, Abteilung Arzberg, gegründet 1904 (erloschen)
Porzellanindustrie Nordostbayern
Die Porzellanindustrie prägt die nördliche Oberpfalz und Teile Oberfrankens. Die "Porzellanstädte" Selb und Weiden sind – neben Orten in Thüringen und Sachsen – die Zentren dieses Wirtschaftszweiges. Hier haben zahlreiche international bekannte Porzellanhersteller, viele schon seit dem 19. Jahrhundert, ihren Sitz. Einige dieser Unternehmen dominieren die Branche weltweit.
















