Porzellanfabriken Schlesien
Haus Schlesien
Haus Schlesien mit dem Museum für schlesische Landeskunde entstand ab 1978 als Kultur- und Begegnungsstätte in einem ehemaligen Fronhof nahe Königwinter. Heute sind in dem Gebäude neben dem Museum, Bibliothek und den Seminarräumen auch eine Gaststätte und Gästezimmer untergebracht. Das Museum für schlesische Landeskunde bietet vielfältige Einblicke in die Kunst- und Kulturgeschichte Schlesiens. Es präsentiert eine seltene und hochrangige Samm¬lung von schlesischem Kunsthandwerk aus sieben Jahrhunderten.
Sonderausstellung "Tiefenfurter Porzellan ist weltbekannt"
80 Jahre Porzellanproduktion im niederschlesischen Tiefenfurt (1865-1945)
Mit seiner neuen Ausstellung erinnert unser Museum an den Porzellanort Tiefenfurt, der einst den Kreisen Görlitz und Bunzlau zugeordnet war und auf dessen Poststempel stand: „Tiefenfurter Porzellan ist weltbekannt“. Vom 16. Mai (Eröffnung um 15 Uhr) bis zum 29. August 2010 zeigt das Museum die bisher größte Ausstellung mit Tiefenfurter Porzellanen, für die 1930 auch die damals bekannte Schauspielerin Lil Dagover in einer Firmenanzeige warb.
Porzellanfabrik Franz Prause
Porzellanfabrik Franz Prause in Niedersalzbrun
1891 gründeten die Kaufleute Julius und Ernst Prause eine Handelsgesellschaft, die in Ohmes unmittelbarer Nachbarschaft zusätzlich zu einer seit 1849 in Altwasser bestehenden Porzellanmalerei eine Porzellanfabrik in Betrieb nahm. Benannt wurde sie nach dem verstorbenen Firmengründer Franz Prause. Noch vor dem ersten Weltkrieg übernahm Georg Prause die Geschäftsführung. 1921 wurde das Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen in eine GmbH umgewandelt.
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Porzellanfabrik Koenigszelt
Porzellanfabrik Silber & Comp.
Maurermeister Traugott Silber gründete 1860 eine Porzellanfabrik mit zwei Rundöfen in Königszelt. Die Verkehrstechnische Lage und die 1843 entdeckten Lagerstätten weißen Tons waren es wohl, die Traugott Silber veranlasste eine Porzellanfabrik zu gründen. Die Gemeinde Königszelt entwickelte sich mit den Bau der Eisenbahnlinien Breslau-Freiburg (1843) und Königszelt-Schweidnitz (1844) und Jauer-Striegau-Königszelt (1856) zum Eisenbahnknotenpunkt des Kreises Schweidnitz.
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Porzellanfabrik Jospeh Schachtel
Porzellanfabrik Joseph Schachtel in Sophienau 1859-1916
1859 erwarb Joseph Schachtel (gest. 1887) in dem etwa 10 km von Waldenburg entfernt gelegenen Ort Sophienau die kleine Porzellanfabrik, die Julius Schwarz 1855 dort gegründet hatte. Für die Feuerung der zwei Brennöfen stand durch die nahen Bergwälder und die örtliche Kohlegrube hinreichend Brennmaterial zur Verfügung. Mit einer Anfangsbelegschaft von 40 Beschäftigten produzierten man mit zwei Brennöfen Pfeifenköpfe und andere undekorierte kleine Porzellanartikel.
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Porzellanfabrik Carl Tuppack
Schlesische Porzellan- und Steingut Manufaktur 1872-1885
Im August 1872 wurde die Schlesische Porzellan- und Steingut Manufaktur als Aktiengesellschaft in Tiefenfurt gegründet. Die Aktiengesellschaft übernahm die ehemalige Fabrik von F.N. Matthiesen und wurde mit einem Aktienkapital in Höhe von 300.000 Talern bzw. 600.000 ausgestattet. Im Jahre 1873 belief sich der Umsatz auf 71973 Taler. Dekoriertes Porzellan- und Luxusartikel wurden in der Fabrik hergestellt. Steingut wurde in die Provinz Posen, in die Ost- und Nordseehäfen und nach Ungarn geliefert.
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Prozellanfabrik Krister Waldenburg
Sanitätsgeschirr Fabrik Rausch Waldenburg 1820-1825
Die schlesische Porzellangeschichte begann im Jahre 1820, als der Leinenkaufmann Rausch im Herzen Waldenburgs eine Sanitätsgeschirr Fabrik gründete, die er langsam zur Porzellanfabrik ausbaute. Anfangs waren neun Arbeiter mit der Herstellung von Sanitätsgeschirr beschäftigt, wie es die Berliner KPM seit 1817 auf dem Messen vorstellte. Später stieg die Zahl der Beschäftigten auf 30.
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Porzellanfabriken in Schlesien
Als im Jahre 1843 die Eisenbahnstrecke zwischen Breslau und Freiburg in Schlesien errichtet wurde, lagen die wichtigen Städte Striegau und Schweidnitz zehn Kilometer abseits der Trasse. Zum Anschluss dieser Städte wurde eine Querverbindung gebaut, die sich auf den Feldern des Dorfes Bunzelwitz mit der Hauptstrecke kreuzte. Es entstand ein Bahnhof, um den sich schnell eine Eisenbahnersiedlung bildete. Sie erhielt in Erinnerung an das Feldlager von Bunzelwitz, wo im Siebenjährigen Krieg das Zelt Friedrichs II.
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