Porzellanfabriken Boehmen
Porzellanfabrik Royal Dux
Duxer Porzellan-Manufaktur Aktiengesellschaft
Im J. 1864 baute der Tonwarenerzeuger Eduard Eichler in Parchen-Schelten auch in Dux eine kleine Tonwarenfabrik, die sich gut entwickelte. Nach seinem Tode führte seine Witwe Amalia Eichler mit ihrem Sohn das Unternehmen weiter und führte die Erzeugung von Steingut ein (Fayence). Im J. 1890 kaufte ihr Schwiegersohn Wilhelm Hans die Fabrik, die er vergrößerte und in der auch Weichporzellan erzeugt wurde. Im J.
Vereinigte Porzellanfabriken
Porzellan-Union, Vereinigte Porzellanfabriken A.-G., Betrieb Turn (Trnovany)
Gegründet von Alfred Stellmacher, der im Jahr 1859 im Kleinen mit der Erzeugung von Ziergeräten, besonders Porzellanblumen, begann und erst 1876 eine größere Fabrik errichtete. Im J. 1894 erwarb diese Ernst Wahliß. Von ihm und seinen Söhnen wurde sie weiter ausgebaut. 1902 wurden über 600 Formen der ehemaligen Wiener Porzellanmanufaktur angekauft, ab 1910 wurde hauptsächlich Fayence erzeugt. Von 1914 bis 1916 war die Fabrik stillgelegt. Im J.
Porzellanfabrik Horn
Porzellanfabrik Horn (Hory)
Porzellanfabrik H. Wehinger & Co., A.-G. Im J. 1897 kaufte Louise Klier die von Johann Kempf im J. 1890 in Horn Nr. 46 (s.o. Elbogen 2.) erbaute Töpferei und baute sie zu einer Porzellan- und Tonwarenfabrik um. Da ihr Mann Alois Klier Obermaler in der Porzellanmalerei B.F. Hunt & sons in Elbogen wurde, verkaufte sie im J. 1899 die kleine Fabrik an Wenzl Grünes, Porzellanfabriksleiter in Altrohlau, und an dessen Bruder Franz Grünes, Kohlen- und Getreidehändler in Schlackenwerth. Im J.
Porzellanfabrik Kretschmann
Porzellanfabrik Heinrich Kretschmann
In den Jahren 1872 und 1880 hatten Johann Kempf, Töpfer, und seine Frau Margarethe das Haus Zechtalstraße 8, einen Brennofen und eine Wiese erworben. In den J. 1886 und 1887 kauften Klement Winter, Porzellanmaler und Krämer, und seine unternehmungslustige Frau Julie, Gastwirtin, weitere benachbarte Grundstücke. Im J. 1887 erhalten Klement Winter und Johann Keinpf die Bewilligung zu einer Tongeschirrerzeugung unter der Firma "Winter & Co.". Im J.
Porzellanfabrik Grünlas
Porzellanfabrik Grünlas (Loucky)
Porzellanfabrik Rudolf Kämpf, G.m.b.H. Gegründet im J. 1907 mit Bewilligung vom 15.6.1907 als "Egerländer Porzellanfabrik, G.m.b.H." von der Firma Benjamin Franklin Hunt & sons, Boston, die noch vor der Baubewilligung mit den Bauarbeiten und vor Beendigung der Bauarbeiten mit der Porzellanerzeugung begonnen hatte, aber plötzlich durch den Zusammenbruch ihrer amerikanischen Bank in den Konkurs geriet. Die Bauarbeiten wurden eingestellt, die Fabrik stillgelegt. Im J. 1908 übernahm die Firma L.
Porzellanfabrik Pirkenhammer
Firmenjubiläum der Porzellanfabrik Pirkenhammer 1928
Die Betriebsstätte Pirkenhammer der "Epiag", Erste böhmische Porzellanindustrie A.-G. in Karlsbad, begeht in diesem Jahre eine bedeutungsvolle Feier. 125 Jahre sind seit der Gründung der Fabrik verstrichen. Ein Alter von eineinviertel Jahrhundert ist bei einem Privatunternehmen der Porzellanindustrie etwas Ungewöhnliches, denn die Porzellanherstellung in Europa blickt ja erst auf eine Geschichte von kaum mehr als zwei Jahrhunderten zurück, und die Porzellanfabrikation des 18.
Porzellanfabrik Pirkenhammer Brezova
Pirkenhammer (Brezova)
Die Fabrik wurde unter der Firma Tischer & Reichenbach" weitergeführt und auf Porzellanerzeugung umgestellt. Am 21.1.1822 erhielt die Firma die förmliche Landesfabrikbefugnis und am 23.5.1829 ein Privilegium zur Aufstellung einer Kupferdruckpresse auf fünf Jahre. Besitzer: 1802-17.6.1803 Friedrich Höcke und Johann Gottlob List, 1803 Friedrich Höcke, 1810 Johann Martin Fischer und Christoph Reichenbach, 1816 M. Sophie Fr.
Porzellanfabrik Kaltenhofen
Kaltenhof bei Grünlas (Jalovy Dvur)
Porzellanfabrik Julius Dietl in Kaltenhof. Franz Peter, der in der Mitte des 19. Jhdts. in der Fabrik von Portheim & Sohn in Chodau als Modelleur und auch als Kaufmann tätig und in den 60er Jahren an der Tonwarenfabrik in Nesselsdorf in Mähren beteiligt war, kaufte im J. 1867 von der Stadtgemeinde Elbogen das ehemalige Getreideschüttbodengebäude Nr. 45 in Kaltenhof [Ortsteil von Grünlas] und baute es zu einer Tonwarenfabrik um. In den Jahren 1873 und 1874 baute er das Haus Nr.
Porzellanfabrik Epiag Ellbogen
Epiag - Erste böhmische Porzellan-Industrie-Akt.-Ges. Betriebsstätte Elbogen
Gegründet im Jahr 1815 durch die Brüder Eugen und Rudolf Haidinger aus Wien Schon im J. 1811 hatte die Mutter Josepha Haidinger Haus- und Grundbesitz in Elbogen erworben. Nach der ursprünglichen Planung vom Jahr 1811 sollte die EIbogener Fabrik ein Filialbetrieb der Wiener Porzellanmanufaktur werden. Doch durch die Verschlechterung der Lage der Wiener Fabrik und die noch unzulänglichen Verhältnisse der Elbogener Fabrik kam es nicht dazu.
Porzellanfabriken Boehmen
Pioniere der Karlsbader Porzellanindustrie
Johann Nikolaus Weber Oberforstmeister und Oberdirektor der Graf Thunschen Herrschaft Klösterle Johann Nikolaus Weber wurde am 26. Januar 1734 zu Lützelstein im unteren Elsaß geboren. Schon Großvater und Vater waren Forstleute. Sie hatten über hundert Jahre dem Plalz- Birkenfeldischen Hause "auf der Jägerey gedient, so glaubte ich mein Glück nicht besser als bey der Jägerey zu machen", berichtet Weber in seinen Tagebüchern . J. N. Weber war das dritte von elf Kindern.











