Deutschland
Hugo Meissel - Pionier der Porzellanindustrie
Eine der Kehrseiten des industriellen Aufschwungs im 19. Jahrhundert war die Schundwaren und Kitschindustrie, die durch billige Massenherstellung so viel geschmacklose Nippes, Galvanoplastiken und Porzellanfiguren in die Wohnungskultur gebracht hat. Es hat einen selbstlosen erbitterten Kampf der Kuenstler und Kunstschriftsteller gekostet, den Sinn und die richtige Wertschaetzung der Qualitaetsware wieder zu erwecken und zu verbreiten.
Trudi Petri
Biographie Trude Petri 1906 geboren in Hamburg – 1998 gestorben in West-Vancouver, Canada. Trude Petri wächst als Tochter eines Pelzkaufmanns in Hamburg auf.
1925 - 1927
Ausbildung zur Töpferin in Hamburg, an den Staatlichen Schulen für freie und angewandte Kunst
1927 - 1929
Karl Diebitsch
Der aus einer Kaufmannsfamilie stammende Carl Diebitsch zeigte schon als Gymnasiast eine ausgeprägte künstlerisch-zeichnerische Begabung, absolvierte aber auf Geheiß seines Vaters zunächst eine Malerlehre und schloss sie nach der Genesung von einer Verwundung, die er im Kriegsdienst erlitten hatte, 1919 mit der Gesellenprüfung ab. Im folgendem Jahr begann er an der Münchner Akademie das Studium der Malerei bei dem dort seit 1907 als Professor tätigen Maler Hermann Groeber und war bereits 1923 mit einem Porträt im Glaspalast vertreten.
Max Pfeiffer
Max Adolf, 1875 Berlin – 14.01.1957 Haus Falkenheim, Starnberger See. Keramiker, Maschineningenieur, Chemiker, Bildhauer, Entwerfer. 1895-1899 Studium des Maschinenbaus und der Chemie an den Techn. Hochschulen Darmstadt und Braunschweig. Von 1904 bis 1908 Konstruktions-Assistent an der Techn. Hochschule Dresden. Mitarbeit im Atelier des Bildhauers Prof. Karl Echtermeier in Braunschweig.
Paul Scheurich
Scheurich Paul, 24.10.1883 New York – 18.11.1945 Brandenburg. Maler, Grafiker und Bildhauer. Als Sohn deutscher Eltern in den USA geboren. 1901-1904 Studium an der Akademie für Bildende Künste Berlin. Entwickelte seine größten künstlerischen Fähigkeiten auf dem Gebiet der Porzellangestaltung. Im Jahre 1909 entstanden erste Kleinplastiken für die „Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst“, Unterweissbach (bekannte Arbeiten: „Jäger“ und „Jägerin“ um 1911/12 sowie „Dame mit Lyra“).
Gerhard Marcks
Marcks Gerhard, 18.02.1889 – 13.11.1981. Bildhauer. Studium in Berlin bei Kolbe, Gaul und Scheibe. Max Adolf Pfeiffer gewinnt ihn bereits um 1909 zur Mitarbeit an den „Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst“. Auch für die Staatliche Porzellanmanufaktur Meißen war er wirksam. Von 1919 -1925 am Bauhaus, vor allem als Leiter der keramischen Werkstatt auf der Dornburg/Saale tätig. Später war er Lehrer an der Kunstschule auf der Burg Giebichenstein bei Halle.
Arthur Storch
Storch Arthur, 22.03.1870 – 09.03.1947. Modelleur und Bildhauer. Entstammt einer Thüringer Porzellankünstlerfamilie. In den Jahren 1886-1888 Lehre im Atelier der „Volkstedter Porzellanfabrik“ bei dem akademischen Bildhauer Haase als Modelleur und nachfolgend im Betrieb tätig. Von 1897 – 1902 Studium an der Kunstakademie München, dann dort und ab 1911 in Hamburg als freischaffender Bildhauer tätig. Schuf bedeutende Plastiken in Stein und Bronze, die ihm sehr bald öffentliche Anerkennung und weitere bedeutende Aufträge brachten.
Fritz Klimsch
Fritz Klimsch Der Bildhauer Fritz Klimsch wurde in Frankfurt am Main geboren. Seine Familie war eine Künstlerfamilie seit drei Generationen. So wurde ihm nicht nur der Sinn und die Empfänglichkeit, sondern auch die strenge Zucht, das künstlerische Gewissen mit angeboren und anerzogen. Fritz Klimsch studierte an der königlichen Akademischen Hochschule der Bildenen Künste in Berlin und war anschliessend Schüler bei Fritz Schaper. 1898 gründete Klimsch zusammen mit Walter Leistikow und Max Liebermann die Berliner Sezession.
Franz Anton Bustelli
Franz Anton Bustelli Der bedeutendste Künstler schlechthin, den die bayerische Porzellanfabrik aufzuweisen hatte, war, wie neuere Forschung erwiesen, der italienische Bildhauer und Modellmeister Franz Anton Bustelli. Merkwürdigerweise aber sind über das Leben dieses ausgezeichneten Künstlers nur sehr mangelhafte Daten, nicht einmal die eindeutige Namensform, bekannt.
Beate Kuhn
Beate Kuhn wurde in Düsseldorf als Tochter des Bildhauers Erich Kuhn (1890-1967) und der Pianistin Lisa Kuhn geboren. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Familie ausgebombt und übersiedelte nach Hinterzarten im Schwarzwald. Nach dem Abitur 1946 in Neustadt studierte sie 1947-49 Kunstgeschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und 1949-51 an der Werkkunstschule in Wiesbaden Keramik bei Erika Opitz und Hans Karl Starke; diese Ausbildung schloss sie mit der Gesellenprüfung ab. 1951-53 folgte ein weiteres Keramik-Studium bei F. Th.











